Chronik

Die Geschichte des Spielmannswesens

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Der Ausdruck „Spielmann“ und das so genannte Pfeiferrecht läßt sich bis ins achte Jahrhundert zurückverfolgen. Aufzeichnungen aus dem 13. Jahrhundert ist zu entnehmen, dass Flöte und Trommel gemeinsam gespielt wurden (ein “Spyl“). Horn-, Flöten- und Trommelsignale sind schon frühzeitig aus dem Militärwesen bekannt.
Aufmärsche, Gefechts- und Alarmübungen wurden im Gleichschritt vorgenommen, unterstützt durch das Spielen von Flöten und anderen Blasinstrumenten, sowie den Trommelschlag.
Im Kampfgetümmel, Mann gegen Mann, konnten sich die Landsknechte durch die Signale immer wieder zu ihren Führern zurückziehen.
Im deutschen Heer des 19. Jahrhunderts besaß man kaserniert untergebrachte ständige Einheiten. Der ImageSpielmannszug umfasste die Tamboure und Pfeifer (Hornisten) der Infantrie, die Signale zu geben und Märsche zu spielen hatten.
Der Spielmannszug im heutigen Sinn ist eine Musikgruppe aus Kleinen Trommeln, klappenlosen Querflöten, Lyren, Großer Trommel und Becken.
Spielmannszüge können allein oder zusammen mit anderen Musikgruppen, wie Blasorchestern  eingesetzt werden. Ursprünglich gehören zu den Spielmannszügen Querpfeifen und Trommeln. Seit  den Türkenkriegen im 18 Jahrhundert wird auch ein Schellenbaum eingesetzt.

Mit Ende des 19. Jahrhunderts kam auch erstmals der Wittmunder Spielmannszug „in´s Spiel“:
Aus den geschichtlichen Unterlagen ist zu ersehen, dass am 19. Januar 1885 mit Feldwebel Unger der erste Wittmunder Tambourmajor gewählt wurde.
Seit der Neugründung 1949 bedient sich der Wittmunder Spielmannszug der bereits angesprochenen Instrumente. Gespielt werden in der Hauptsache Traditionsmärsche.

 

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Sommer-Ausflug: September 2009  
Kategorie: Sommer-Ausflug: September 2009
 

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