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Auftritt beim Screeningbüro Wittmund

Ab 11 Uhr gestaltet auch der Spielmannszug Wittmund den Tag der offenen Tür musikalisch. Die Organisatoren, wie auch die Spielleute, freuen sich auf viele Zuschauer bzw. Zuhörer.

 
Traditioneller Einsatz in Emden

Traditionell der letzte Schützenfesteinsatz im Jahr ist das Gastspiel in Emden. Rechtzeitig lockerten sich die Wolken, so dass die Spielleute und die Wittmunder Schützen, die allesamt mit dem Bus die Fahrt in Richtung Dollart antraten, trockenen Fusses am Rathaus zum Sonntagsfestumzug antreten konnten. Flankiert von zahlreichen Zuschauern führte der Ausmarsch vom Delftanleger über die Auricher Strasse zum Schützenplatz. Da die Esenser Schützenkompanie direkt hinter den Wittmundern marschierte, konnten sich die Spielleute und Schützen aus dem Harlingerland gemeinsam präsentieren. Im Festzelt eingetroffen begrüßte Zeltbetreiber Lenzner, der seit einigen Jahren auch das Festzelt in Wittmund bewirtet, die Wittmunder Spielleute. Hier genossen die Musiker eine kleine Erfrischung, bevor sie einen schönen Sonntagnachmittag mit einer Festplatzrunde ausklingen liessen.


 
Schützenfest 2011: Geballte Erfahrung & jüngster Spielmann

Es war wieder ein Schützenfest, das die Wittmunder Spielleute mit einem kurzen "hat viel Spass gemacht" zusammenfassen können. Auch wenn die Männer um Tambourmajor Olaf Famler wieder ein großes musikalisches Programm zu absolvieren hatten, stand wie immer natürlich in erster Linie der Spass im Vordergrund. So begann auch das diesjährige Fest: Der Bestschütze von 2010, Horst Meinders lud am Freitag zu einer kurzen Erfrischung ein, bevor es galt, Ostfrieslands wohl eindrucksvollsten Zapfenstreich, eingeläutet mit einem Fackelumzug, vor dem Kreishaus zu präsentieren. Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Rolf Claussen und Schützenvereinspräsident Gerold Hecht leiteten die Wittmunder in bewährter Form gemeinsam mit dem Feuerwehrmusikzug Middels das Schützenfest ein.
Genauso traditionell begann der Samstag. Früh um 6:30 Uhr starteten die Musiker zum Frühstücksmarsch, bei dem der aktuelle Schützenkönig abgeholt, und de neue ausgeschossen wurde. Ein kurzes Konzert gaben die Wittmunder am Vormittag für die Wittmunder Bevölkerung. Mit stimmungsvollen Märschen und dem Tompetenecho wurde zwischen den Gaststätten "Im Eimer" und dem "Goldenen Anker" für ausgelassene Schützenfeststimmung gesorgt. Hier hatte auch der wohl "jüngste Spielmann aller Zeiten" seinen Auftritt: Lukas Otten zeigte den Zuschauern, wie man auf der Trommel richtig wirbelt. 
Vom "Pudding" aus setzte sich der Umzug wieder in Bewegung zum Schützenplatz. Hier wurden dann einige spannende Geheimnisse gelüftet: Und zwar hatte Famler zunächst die Ehre, den Bestschützen des Spielmannszuges zu ehren: Uwe Otten setzte sich gegen Nannofred Köhler und Carsten Holzke durch, und durfte die Bestschützenkette in Empfang nehmen, die er jetzt ein Jahr tragen darf. Im Festzelt auf dem Schützenplatz wurden zudem weitere Spielleute geehrt: Karl Cassens und Werner Malzahn für 35 Jahre Schützenvereinstreue, und Klaus Malzahn sowie Hendrik Kreuzkamp sogar für 40 Jahre geballte Erfahrung im Spielmannszug. Im Anschluss wurde der neue Schützenkönig Wilhelm Feldmann gekürt, der den Samstagabend im Festzelt mit dem traditionellen Ehrentanz eröffnen durfte.
Der Abschluss-Sonntag war den auswärtigen Schützen und den Wittmunder Vereinen vorbehalten, die sich zahlreich beim großen Festumzug präsentierten. Angeführt von den Wittmunder Spielleuten schlängelte sich auch dieser Marsch vom Marktplatz durch die Stadt zum Schützenplatz. Am Sonntagnachmittag genossen die Spielleute das prallgefüllten Festzelt, und liessen dort und auf dem gemütlichen Festpatz gemeinsam das 423. Schützenfest ausklingen.

 
Vorfreude auf das 423. Schützenfest

Es ist wieder soweit: Viele Plakate weisen in Wittmund bereits auf das Schützenfest der Harlestadt hin. Am kommenden Wochenende ist die Kreisstadt Schauplatz für das 423. Volksfest, an dem natürlich auch wieder viel Musik der Wittmunder Spielleute in den Strassen zu hören sein wird.  Traditionell trafen sich die Spielleute und die Damen am Samstag vor dem Fest im Schützenhof, um den Besten / die Beste auszuschiessen. Während bei den Männer die Bekanntgabe des besten Schützen erst am Samstag erfolgt, freute sich der Anhang darüber, Marianne Kreuzkamp als Bestschützin zu küren. Olaf Famler, Jürgen Giljan und Nanno-Fred Köhler sorgten für die Proklamation und auf dem Schiesstand für einen reibungslosen Ablauf. Nachdem diese Woche noch viele Vereine und Gruppen ihre Bestschützen krönen, startet das Fest am Freitag mit dem über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Zafenstreich. Weitere Höhepunkte sind der Frühstücksmarsch am Samstagvormittag und die Königsproklamation, die in diesem Jahr erstmals am Samstagmittag stattfindet. Auch zum grossen Festumzug am Sonntag freuen sich die Spielleute auf zahlreiche Besucher. Fotos vom Bestenschiessen sind ab sofort in der Gallerie zu finden.

 
 
Ehrentambourmajor Klaus Malzahn: "nichts verlernt"

Ganze acht Jahre ist es her, als Klaus Malzahn zuletzt den Tambourstab für den Spielmannszug Wittmund getragen hat. Durch die Ortsabwesenheit der etatmäßigen Stabfüher Olaf Famler und Jürgen Giljan wurden die beiden Ausmärsche in Blomberg und Carolinensiel zu zwei besonderen Umzügen: Ausnahmsweise übernahm Malzahn an diesen Tagen wieder einmal die Stabführung. Alle Spielleute waren sich einig: Der Ehrentambourmajor hat "nichts verlernt". Unter seiner musikalischen Leitung führte er die Mannschaft der Harlestadt an den vielen Schützenfestbesuchern vorbei in die Festzelte. Leider spielte das Wetter nicht mit: Beide Märsche wurden verkürzt, was aber der guten Stimmung bei der Wittmunder Mannschaft keinen Abbruch tat.

 
Rathaus Esens folgt auf Rathaus Hannover

Zwei Wochenenden mit zwei Teilnahmen bei zwei der größten Schützenfeste Deutschlands liegen hinter dem Wittmunder Spielmannszug. Jetzt führte die Spielleute der Weg nach Esens. Gemeinsam mit den Wittmunder Schützen stellten sich die Spielleute auf dem Esenser Marktplatz vor dem Rathaus auf. Bei warmen, aber erträglichen Temperaturen starteten die Musiker mit "In Treue" in den Umzug, der durch die Bärenstadt mit einer kurzen Schleife zum Hauptfestzelt führte. Hier beschlossen die Harlestädter den schönen Umzug mit dem Regimentsgruss. Die Männer genossen den Nachmittag bei guten Gesprächen auf dem gut bestückten Festplatz, ehe es mit dem Bus wieder zurück in Richtung Heimat ging.  

 
Schützenfest in Hannover: Spielmannszug vor 100.000 Zuschauern

Alle Spielleute waren sich einig: Der Schützenumzug in Hannover war ein Highlight, an das die Musiker noch viele Jahre zurückdenken werden. Ca. 100.000 Zuschauer säumten lt. Presseangaben die Strassen der Hannoveraner Innenstadt. Der Schützenverein "Germania Middelburg" war es, der den Männern aus der Harlestadt zu diesem ungewohnten Ereignis verhalf. Die Auricher, die bereits seit einigen Jahren am größten Schützenumzug der Welt teilnehmen, stellten den Kontakt mit den Wittmundern her. Gemeinsam fuhren die Ostfriesen am frühen Sonntagmorgen mit dem Bus in die Landeshauptstadt. Nach einem kurzen gemeinsamen Frühstück in einer Autobahnraststätte vor Hannover war ein genauer Terminplan einzuhalten. Als Startnummer 114 starteten die Auricher und die Wittmunder um Punkt 12 Uhr gemeinsam in den perfekt durchorganisierten Umzug. 

Dieser war kurz vorher bereits mit zahlreichen Gruppen und Wagen aus dem In- und Ausland  vor dem "neuen Rathaus" gestartet. Der Ausmarsch,  der fast zwei Stunden andauerte, führte die Musiker durch die Innenstadt Hannovers vorbei an vielen begeisterten Schaulustigen, für die sogar Tribünen an den Strassen installiert waren. Viel Glück hatten die Wittmunder als der Weg an den Übertragungswagen des NDR-TV-Teams vorbeiführte. Fünf Minuten vor Übertragsungsende marschierten die Wittmunder mit "Alte Kameraden" an den Fernsehkameras vorbei. Somit konnten die Musiker, angeführt von Tambourmajor Olaf Famler, ihre Musik via TV-Signal sogar in den heimischen Wohnzimmern präsentieren. Abschliessendes Ziel des Umzuges war der große Schützenplatz an der AWD-Arena. Hier angekommen, liessen die Musiker es sich nicht nehmen, vor dem Nachhauseweg noch eine abwechslungsreiche Platzrunde zu unternehmen. In der ostfriesichen Heimat angekommen zeigte sich Famler sehr zufrieden mit der musikalischen Darbietung "seiner" Spielleute. Ein krzes Dankeschön für diesen únvergesslichen Tag richtete er an alle Beteiligten.

 
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Bremer Freimarktsumzug - Okt. 2009  
Kategorie: Bremer Freimarktsumzug - Okt. 2009
 

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