Login






Passwort vergessen?
"Volles Haus" beim 125jährigen Jubiläum
Tambourmajor Olaf Famler zeigte sich begeistert: "Mit soviel Besuchern hätten wir nicht gerechnet". Die vielen Musikgruppen, aber auch der hohe Zusspruch der Bevölkerung sorgten dafür, dass die Stadthalle Wittmund zur Jubiläumsfeier bis auf den letzten Platz gefüllt war. Mehr als 500 Menschen genossen die Darbietungen der befreundeten Spielmannszüge und Blaskapellen aus der Region.
Eine in den Grün-Roten Farben der Stadt Wittmund geschmückte Stadthalle fanden die vielen Gäste vor. Auf einer Leinwand wurden zudem die Bilder aus 125 Jahren Spielmannszug-Geschichte gezeigt. Die Tambouren Hajo Woltjes und Horst Meinders hatten eine abwechslungsreiche Präsentation zusammengestellt.
Paukist Andreas Smidt sorgte mit seiner Kreativität für einen zusätzlichen Blickfang: Er verschönerte das Rednerpult mit dem Logo des Spielmannszuges.
Der Start in den Abend war dem "Geburtstagskind", dem Spielmannszug Wittmund vorbehalten: Angeführt von Schellenbaumträger Theo Soring erklang "Preussens Gloria" beim Einmarsch in die Halle. Olaf Famler nutzte bei seiner Eröffnungsansprache die Chance, zahlreiche Ehrengäste zu begrüssen, und überliess Ehrentambourmajor Klaus Malzahn, seines Zeichens Stabführer von 1974 bis 2003, die musikalische Leitung auf der Bühne.
Dass dieser nichts von seinem Können verlernt hat, bewies er bei den beiden Märschen "Alte Kameraden" und "Armeemarsch No. 7", die er gemeinsam mit dem Spielmannszug zum Jubiläums-Festakt präsentierte.
Bürgermeister Rolf Claussen und der stellvertretende Landrat Arthur Engelbrecht ergriffen ebenfalls das Wort, und stellten die Wichtigkeit von "gelebter Tradition" in ihren Worten in den Vordergrund.
Diesen Worten schloss sich Spielmann Rolf Ader an. Als Flötist und Wittmunder Hobby-Historiker war er der richtige Mann, der eindrucksvoll auf 125 Jahre Spielmannszug zurückblickte.
Detlef Temmen, Präsident des Ostfriesischen Schützenbundes, und Lorenz Seebergen, stellvertretender Präsident des Schiesskreises Harle, nutzten den Anlass, um die Glückwünsche der Schützenfamilie zu überbringen.
Carsten Holzke, mitwirkender Tambour im Spielmannszug, übernahm im Anschluss an den offiziellen Festakt die Moderation des Musiktreffens. Denn es galt, die vielen Blaskappellen, Spielmanns- und Musikzüge aus der Region anzumoderieren.
Den Anfang machte der Posaunenchor Blersum, der dem grossen Publikum zwei Geburtstags-Musikstücke präsentierte. Ebenfalls mit zwei augesuchten Stücken schlossen sich der Spielmannszug Jever und die Schützenspielmannszüge Blomberg, Carolinensiel und Emden an. Der Spielmannszug der Schützenkompanie Esens präsentierte unter anderem den "Junker-Balthasar-Marsch", ehe der Schützenspielmannszug aus Marx die Bühne betrat. Den fulminanten Schlusspunkt setzte der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Middels. In Anlehnung an die zahlreichen Zapfenstreiche, die Middels und Wittmund in der Vergangenheit gemeinsam zelebriert haben, präsentierten die Männer und Frauen spontan die "Deutsche Nationalhymne" in der Stadthalle und sorgten mit weiteren stimmungsvollen Stücken für Volksfeststimmung in Wittmund.
Der Auftritt der Middelser war gleichzeitig die Einleitung zu einer schönen Geburtstagsfeier, die  bis in die frühen Morgenstunden andauerte.
Tambourmajor Oaf Famler war Tage später noch "schwer beeindruckt". "Seine" Spielleute werden sicher auch noch lange an diese einzigartige Veranstaltung zurückdenken.
Ein besonderes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle, die musikalisch mitgewirkt, und an alle, die den Spielmannszug bei dieser Geburtstagsfeier unterstützt haben.
Nicht zuletzt auch an die Bevölkerung, die mit ihrem zahlreichen Besuch für ein "volles Haus" und den perfekten Rahmen sorgte.
Die Bilder von der tollen Jubiläumsveranstaltung sind ab sofort in der "Galerie" zu finden.
 
15. November: Vormerken!
 
Wittmunder Klänge auch in Emden mit dabei
Nach dem Auftritt in Loga ging es für den Wittmunder Spielmannszug wieder in Richtung "westliches Ostfriesland". Direkt vor dem "Otto-Huus" war Antreten zum Emder Sonntagsfestumzug, der durch die Innenstadt über die Neutorstraße zum Schützenplatz führte. Dort genossen alle eine gemütliche Platzrunde auf dem neu gestalteten Schützenplatz.
Emden war für die Mannschaft aus der Harlestadt der Schlusspunkt der diesjährigen Schützenfest-Saison. Jetzt gilt die volle Konzentration dem eigenen 125. Jubiläum: Am 15. November in der Stadthalle Wittmund.
 
weiter …
 
Loga: Zapfenstreich mit Wittmunder Unterstützung
Es war eine grosse Ehre für die Wittmunder Spielleute den Zapfenstreich des Schützenvereins Loga zu unterstützen: Erstmals führte die Harlestädter der Weg zum Schützenfest in Loga zu einer echten Premiere. Denn erstmals präsentierte die Mannschaft von Tambourmajor Olaf Famler den dortigen Zapfenstreich gemeinsam mit der Blaskapelle Riepe. Bei bestem Wetter zelebrierten beide Musikzüge gemeinsam einen eindrucksvollen Zapfenstreich. Dabei zahlte es sich aus, dass bereits im Vorfeld zusammen geübt, und somit eine sehr gute Grundlage für einen erfolgreichen Auftritt gelegt wurde. Famler zeigte sich entsprechend auch sehr zufrieden mit dem Spiel seiner Mitreiter. Beeindruckend war es auch, was der ehemalige Wittmunder Spielmann Ralf Fremy zeigte: Er sorgte für ein abwechslungsreiches Höhenfeuerwerk zum Start des dortigen Schützenfestes.
Ebenso stark präsentieren möchten sich die Spielleute am kommenden Sonntag: Um 14:45 Uhr heisst es dann Antreten auf dem Rathausplatz in Emden, um den dortigen Sonntagsfestumzug musikalisch zu begleiten.
Einige Fotos vom Zapfenstreich in Loga sind übrigens über folgendem Link zu betrachten.
http://www.oz-online.de/-news/artikel/128987/Sohn-folgt-Vater-auf-den-Thron
 
Regen beim Mühlenfest, Sonne bei der Radtour
Bei zwei verschiedene Witterungen brachen die Spielleute zum Auftritt beim Mühlenfest und zur gemeinsamen Radtour am letzten August-Wochenende auf. Durchwachsen war das Wetter beim traditionellen Mühlenfest bei der Sjuts-Mühle. Einem kurzen Spiel im Stand folgte ein, auf Grund des einsetzenden Regens, zweiter Auftritt  in den gemütlichen Räumlichkeiten der Sjuts-Mühle. Dies tat der guten Laune keinen Abbruch, denn die Musiker konnten so die Akustik im Restaurant von Abi Suleiman testen.
Ebenso gut gelaunt starteten die Wittmunder mit Ihren Frauen zum regelmäßigen Sommervergnügen. Das Wetter spielte optimal mit, so dass morgens zu einer fröhlichen Sonntags-Fahrradtour gestartet werden konnte.
Das Vergnügungsteam um Annja Janssen, Renate Meinders, Horst Meinders und Carsten Holzke legte diesmal großen Wert darauf, das Wittmunder Umfeld zu bereisen. Denn dies hat einiges zu bieten: Zunächst führte die Fahrt zum Skulpturengarten von Leonard Wübbena in Funnix. Er und seine Frau Gisela nahmen sich Zeit für eine kurze Führung mit der gesamten Mannschaft. Die Skulpturen, der professionell angelegte Garten, und die Ausführungen von Leonard Wübbena wurden von allen interessiert verfolgt.

Nach einer Stärkung im "Kutscherkroog" in Altfunnixsiel begrüßte Ortsvorsteher Hans-Georg Otten die Mannschaft bei der Harle-Regatta. Dieser ging kurz auf die Entwicklung der Funnixer Ortschaften ein, ehe der Vorsitzende des WSV-Harle, Wilfried Janssen, die Gäste aus der Harlestadt durch das Bootshaus des WSV Harle führte. Sehr beeindruckt waren alle von den Ausführungen, denn von Janssen wurde eindrucksvoll demonstriert, dass der Altfunnixsieler Kanusportverein auch überregional einen sehr großen Stellenwert besitzt.
Die Fahrt zum letzten Zielort der Tour konnte ebenfalls ohne Regenschauer erreicht werden: In Berdum an der Mühle wartete die Ortsvorsteherin Anja Rible auf die Fahrradfahrer. Sie liess jedem der Gäste spüren, wie sehr sie sich mit der Ortschaft Berdum identifizert. Rible hob die tolle Berdumer Dorfgemeinschaft, aber auch das Wahrzeichen Berdums, die Mühle hervor. Als Vorsitzende des Fördervereins "Mühlendorf Berdum e.V" nutzte sie die Chance, die Mühle auch von innern zu zeigen. Sehr deutlich machte sie allen verständlich, dass es noch ein langer Weg ist, bis die Mühle wieder komplett funktionstüchtig ist. Die Flügel des Erdholländers sind zwar wieder vollständig, aber an der kompletten Wiederherstellung des "Innenlebens" muss in Zukunft noch viel gearbeitet werden.
Auch ohne eine Mühle, die vollständig in Betrieb ist, genossen alle ein kurzweiliges Päuschen auf der gemütlichen Sitzgruppe direkt an dem schönen Bauwerk, und starteten über Toquard zur Rücktour nach Wittmund.
Die Frauen und Männer können somit auf ein kurzweiliges letztes Augustwochenende zurückblicken.
Voraus schauen die Spielleute jetzt schon auf die letzten Auftritte im Jahr 2014: Erstmals unterstützen die Musiker am 05.09.2014 den Zapfenstreich beim Schützenfest in Loga, am 14.09. den Festumzug in Emden und am 15. November freuen sich alle schon alle auf den grossen Festakt zum 125jährigen Jubiläum in der Stadthalle Wittmund.
 
Spielmannszug beim Mühlenfest
Am 30. August ab ca. 14 Uhr sind die Wittmunder Spielleute zu hören und zu sehen:
 
Spielmannszug feiert harmonisches Schützenfest
"Klein aber fein" - so war das Motto des diesjährigen Wittmunder Schützenfest, dass in diesem Jahr im Biergarten und im Saal des Schützenhofes gefeiert wurde. Insbesondere der Spielmannszug demonstrierte sich wieder einmal als harmonische Einheit.
Diese Einheit startete führte am Schützenfest-Freitag den Fackelumzug an, der sich vom Marktplatz zum Wittmunder Schützenhof auf den Weg machte.
Auch wenn sich die Musiker um Tambourmajor Olaf Famler im Schützenhof sehr wohl fühlten, fand das Highlight für die Spielleute in Willen statt: Der Bestschütze 2013, Nannofred Köhler hatte "seine" Mannschaft zum Samstags-Frühstück nach Hause eingeladen. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, genossen alle einen sehr guten Start in den Tag im extra aufgebauten Zelt. Als Erinnerung an das Jahr als Bestschütze bekam der Gastgeber einen Becher überreicht. Ehefrau Petra Köhler wurde bei den Dankesworten von Olaf Famler natürlich ebenso hervorgehoben.
Traditionell führte der Weg im Anschluss daran direkt in die Wittmunder Innenstadt. Vor der Gaststätte "Im Eimer" wurde aufgespielt, ehe der aktuelle Schützenkönig Michael Nollau sich ins goldene Buch der Stadt Wittmund eintragen konnte.
Einen kleinen Spass zum Frühstücksmarsch musste Paukenschläger Andreas Smidt über sich ergehen lassen: Er setzte den weiteren Tag mit einer "etwas anderen" Kopfbedeckung fort.
Der anschliessende Umzug führte wieder zurück in den Schützenhof. Dort hatte der stellvertretende Tambourmajor Jürgen Giljan die Ehre, den neuen Bestschützen des Spielmannszuges zu proklamieren: Flötist Rolf Adert hatte den besten Schuss abgegeben, und darf sich jetzt für ein Jahr "bester Schütze" des Spielmannszuges nennen.
Nach dem anschliessenden Festessen legten die Spielleute eine schöpferische Pause ein, ehe Abends im voll besetzten Saal des Wittmunder Schützenhofes noch einige Märsche zum Besten gegeben wurden. Danach liessen es sich die Mannschaft nicht nehmen, beim Schützenball bis spät in die Nacht gemeinsam mit den Schützen und der Bevölkerung zu feiern.
Denn auch ohne weitere musikalische Darbietung geriet der Spielmannszug auch dort in den  Mittelpunkt: Flötist Thorsten Eilts traf am Besten, und wurde als "Wittmunder Schützenkönig 2014" gekürt. Das Schützenfest klang bei einem Gottesdienst und einem zünftigen Frühschoppen bei Live-Musik aus.
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 65 - 72 von 236

Galerievorschau

Mühlenfest Sjuts-Mühle - August 2009  
Kategorie: Mühlenfest Sjuts-Mühle - August 2009
 

Statistik

Gesamte Besucher 
847086
Klicks diesen Monat 
207762
Klicks diese Woche 
41664
Klicks Heute 
869
Design / modified by jd